Im Milliardenprozess muss Anfang dieser Woche nun Schrempp aussagen
Daimler-Chrysler punktet gegen Kerkorian

Die Aussagen der Ex-Chrysler-Manager James Holden und Robert Eaton verbuchten Juristen bisher als Punktsieg vor Gericht für Daimler-Chrysler. Beide Manager verteidigten den Zusammenschluss von Chrysler und Daimler-Benz.

WILMINGTON/FRANKFURT. Doch erst in den nächsten Tagen kommt es zum entscheidenden Showdown vor Gericht: Autoboss Jürgen Schrempp muss sich dann den Kerkorian-Anwälten im Zeugenstand stellen.

Schrempp ist allerdings vorbereitet. Der 59-jährige Spitzenmanager will nichts dem Zufall überlassen, wenn US-Richter Joseph Farnan, Jr. ihn voraussichtlich am Dienstag oder Mittwoch dieser Woche in den Zeugenstand ruft. Mehr als einmal stand der Daimler-Chrysler-Chef den eigenen Anwälten Rede und Antwort. Sogar ein Kreuzverhör vor einem Geschworenen-Gericht sollen die Juristen mit dem Top-Manager durchgespielt haben. „Er hat das alles drauf“, heißt es in der Konzernzentrale.

Kerkorians Anwälte werden Schrempp jedoch in die Mangel nehmen. Sie wollen Richter Farnan davon überzeugen, dass die Daimler-Benz-Manager einen heimlichen Plan verfolgten, um die Macht bei dem amerikanischen Autokonzern zu übernehmen. Der 86jährige US-Investor wirft dem Management vor, den Zusammenschluss zwischen Daimler-Benz und Chrysler im Jahre 1998 fälschlicherweise als Fusion unter gleichen Partnern ausgegeben zu haben. Tatsächlich sei es aber eine Übernahme gewesen.



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