Im Oktober weniger Fahrzeuge verkauft
Volkswagen-Absatz in China sinkt

Europas größter Autobauer kommt nicht nur auf seinen Heimatmarkt in Bedrängnis. Volkswagen hat in seinem zweitwichtigsten Markt China im Oktober 11,5 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft als im Vormonat. Auch in den USA sieht es nicht sehr rosig aus.

HB FRANKFURT. Wie die beiden Gemeinschaftsunternehmen von VW in China am Mittwoch mitteilten, ging der Absatz dort im Vergleich zum Vormonat um 11,5 % auf 47 521 Fahrzeuge zurück. In den USA verkaufte VW 21 888 Fahrzeuge nach 23 787 im Vorjahreszeitraum, ein Minus von acht Prozent. VW bekommt momentan die anhaltend schwache Autonachfrage besonders zu spüren und verzeichnete zuletzt deutliche Gewinnrückgänge. Derzeit laufen bei dem Wolfsburger Autobauer Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaft und Vorstand.

Das Gemeinschaftsunternehmen von VW in Schanghai verzeichnete im vergangenen Monat satte Absatzeinbußen von 28 % auf 21 766 Fahrzeuge. Dagegen konnte das Gemeinschaftsunternehmen in Changchun seinen Absatz um 9,7 % auf 25 755 Autos steigern. Volkswagen ist Marktführer in China, hatte in dem schärfer werdenden Wettbewerb aber zuletzt Marktanteile eingebüßt.

In einem Zeitungsbericht hatte es am Montag unter Berufung auf Aussagen von Konzernchef Bernd Pischetsrieder in Peking geheißen, der Konzern rechne für das laufende Jahr in China inzwischen mit einem Absatz von 700 000 bis 740 000 Autos. Tendenziell sei auch ein Ergebnis unter dem Vorjahreswert von 698 000 Autos möglich. Nach bisherigen Angaben wollte VW zwischen 700 000 und 800 000 Fahrzeugen verkaufen.

In den USA kommt der Konzern nach zehn Monaten auf insgesamt 217 418 verkaufte Autos, ein Minus von 15,3 %. Im Oktober gab es wie im Vorjahr 27 Verkaufstage, aufs Jahr gerechnet waren es 257 nach 256 Tagen im vergangenen Jahr. Auch die VW-Tochter Audi setzte mit 6089 Wagen im Oktober 8,2 % weniger am US-Markt ab. Bereits im September hatte VW in Amerika einen Absatzrückgang von 28,2 % verbucht.

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