Im Problembereich Draht sieht Leoni die Trendwende geschafft
Restrukturierungkosten drücken Gewinn von Leoni

Restrukturierungskosten haben den Gewinn für 2003 des Autozulieferers Leoni mehr als erwartet geschmälert. Für dieses Jahr prognostizierte der fränkische Konzern aber wie 2002 wieder ein prozentual zweistelliges Wachstum.

HB LEONI. Der Nürnberger Autozulieferer Leoni hat 2003 wegen Restrukturierungskosten einen deutlich stärkeren Gewinnrückgang verbucht als erwartet. „Wir haben 2003 einen Jahresüberschuss um die 20 Mill. Euro erzielt“, sagte Vorstandschef Klaus Probst am Dienstag. Ursprünglich hatte Leoni wegen Investitionen in Osteuropa einen Rückgang des Jahresüberschusses von 15 Prozent prognostiziert, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 30,4 Mill. Euro ausgewiesen worden war. Im November wurde dieses Ziel aber wegen Probleme in der defizitären Draht-Sparte in Frage gestellt. Detaillierte Geschäftszahlen will Leoni Mitte Februar vorlegen. Die im Nebenwerteindex MDax notierte Leoni-Aktie lag am Mittag rund 2,6 Prozent im Plus bei 55,90 Euro.

Probst begründete den stärkeren Gewinnrückgang mit zusätzlichen Restrukturierungskosten für eine zweite Werksschließung im Problembereich Draht. „Wir schließen ein Werk in Italien“, kündigte der Firmenchef an. Zudem habe der Verkauf der französischen Leiterplatten-Tochter Leoni Flex kurz vor Weihnachten das Ergebnis nochmals belastet. „Das war ein Verlustbringer.“ Leoni hatte die Tochter Leoni Flex an die Beteiligungsgesellschaft Arques verkauft.

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