Immobilienverwalter der Deutschen Telekom
Strabag kauft Dete Immobilien

Der österreichische Baukonzern Strabag SE hat die Übernahme von Dete Immobilien, den Immobilienverwalter der Deutschen Telekom, zum 1. Oktober am Mittwoch bekant gegeben. Über den Kaufprei sei Stillschweigen vereinbart worden. Zugleich sei ein Dienstleistungsvertrag mit zunächst zehn Jahren Laufzeit abgeschlossen worden, hieß es.

HB WIEN. Dete Immobilien werde wie bisher die Immobilien der Telekom bewirtschaften. Der Konzern ist der größte Kunde der bisherigen Tochter. An Dete hatten zunächst auch Hochtief und Bilfinger Berger Interesse angemeldet.

Dete Immobilien wechselt zum 1. Oktober den Besitzer. Dete Immobilien hat 2007 mit rund 6 240 Mitarbeitern – davon rund 5 600 in Deutschland - einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro erwirtschaftet.

Mit dem Kauf von Dete Immobilien wolle die Strabag ihre Kompetenzen bei baunahen Dienstleistungen ausbauen, erklärte Vorstandschef Hans-Peter Haselsteiner. Bisher sei die Strabag nur im Bau die Nummer eins in Deutschland. Mit Dete Immobilien habe der Konzern auch eine führende Rolle im Gebäude-Management. Das Baugeschäft schwanke, die Immobilienverwaltung trage mit ihren langfristigen Verträgen zu einer Glättung saisonaler und zyklischer Schwankungen bei. Hochtief und Bilfinger haben das Geschäft mit der Bau- und Immobilienbetreuung bereits ausgebaut, um sich vom Auf und Ab am Bau unabhängiger zu machen. Bilfinger hatte erst im Mai das Gebäudemanagement-Geschäft von M+W Zander übernommen.

Die Deutsche Telekom hatte die Dete Immobilien im Frühjahr auf eine Liste von Randbereichen gesetzt, deren Verkauf geprüft werde. Der Erlös soll in neue Wachstumsfelder investiert werden. Dete Immobilien ist die letzte Gesellschaft auf dieser Liste.

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