Impfstoffhersteller
Intercell schreibt überraschend Gewinn

Die Firma Intercell schrieb ein Plus von rund einer Million Euro. Das verdankt der Impfstoffhersteller seinen guten Geschäften mit dem einzigen Produkt gegen die Tropenkrankheit Japanische Enzephalitis.
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WienDas Wiener Impfstoffunternehmen Intercell hat im zweiten Quartal überraschend einen Gewinn erzielt. Dank guter Geschäfte mit dem einzigen Produkt - einem Impfstoff gegen die Tropenkrankheit Japanische Enzephalitis - schrieb die Firma ein Plus von rund einer Million Euro, wie Intercell am Dienstag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum stand ein Minus von 1,6 Millionen Euro zu Buche. Analysten hatten mit einem Verlust von knapp vier Millionen Euro gerechnet. An der Börse legte die Intercell-Aktie knapp acht Prozent zu.

Im gesamten ersten Halbjahr seien die Verkäufe des Impfstoffs gegen Japanische Enzephalitis (Ixiaro) um gut 41 Prozent auf knapp 15 Millionen Euro gestiegen. Dabei half dem Unternehmen auch, dass im zweiten Quartal saisonal bedingt mehr Menschen zu Reisen in Risikogebiete aufbrechen. Japanische Enzephalitis ist vor allem in Ost- und Südostasien verbreitet. Betroffene können unter Fieber oder Durchfall leiden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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