Importautos gefragt: Deutscher Automarkt auf Talfahrt

Importautos gefragt
Deutscher Automarkt auf Talfahrt

Das Jahr 2003 hat der Automobilbranche in Deutschland den vierten Rückgang in Folge bei den Neuzulassungen gebracht. Die Hersteller aus Asien, Frankreich und Spanien haben sich dabei am besten geschlagen.

HB FLENSBURG. Die Automarken aus Japan und Korea legten bei den Neuzulassungen im vergangenen Jahr zusammen um mehr als zehn Prozent zu, die Marke Peugeot aus dem französischen PSA-Konzern erreichte ein Plus von 14 %, teilte das Kraftfahrt-Bundesamt am Montag in Flensburg mit. Den höchsten Zuwachs unter den größeren Marken schaffte die spanische Seat aus dem VW-Konzern mit einem Plus von 15,1 %. Insgesamt wurden 3,24 Mill. Autos neu zugelassen, das sind 0,5 % weniger als im Jahr zuvor. Damit gingen die Neuzulassungen zum vierten Mal in Folge zurück.

Die Automobilbranche erwartet in diesem Jahr eine Trendwende und rechnet mit bis zu 3,5 Mill. verkauften Pkw. Der Überalterung des Fahrzeugbestands und der damit verbundene Ersatzbedarf lasse diese Erwartung zu, schreiben die Flensburger Experten. Auch die allgemeine wirtschaftliche Erholung spreche für einen wachsenden Automarkt in diesem Jahr.

Die meisten Autos auf den deutschen Straßen kamen 2003 aus dem VW- Konzern (VW, Audi, Seat, Skoda), der mehr als 985 000 Autos in Deutschland verkaufte (plus 0,9 %) und seinen Marktanteil von 30,0 auf 30,4 % ausbaute. Auf dem zweiten Platz folgt Daimler-Chrysler, dennoch zählten die Stuttgarter auf dem deutschen Markt nach Stückzahlen zu den Verlierern: Die Neuzulassungen von Fahrzeugen aus dem Konzern gingen um fünf Prozent auf 433 000 zurück, der Marktanteil sank von 14,0 auf 13,4 %.

Die anderen großen Verlierer sind Fiat (minus 15,2 % auf 88 530) und die Ford-Gruppe (mit Volvo, Jaguar und Land-Rover), die um 12,8 % auf 279 720 neu zugelassene Autos zurückging.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%