In China
Nissan will BMW und Audi Paroli bieten

Bislang dominieren Audi, BMW und Mercedes Benz den Markt für Luxus-Autos in China, doch das will Nissan künftig ändern – mit steigenden Verkäufen. Bei seiner Aufholjagd setzt der Autobauer auf die eigene Luxusmarke.
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Peking/ShanghaiNissan will an der Vormachtstellung der deutschen Oberklasse-Marken Audi, BMW und Mercedes Benz in China kratzen. Der japanische Autobauer kündigte am Montag ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Hersteller Dongfeng an, das Nissans Luxusmarke Infiniti in China bauen und vertreiben soll. In diesem Jahr will Nissan seine Verkäufe auf dem größten Automarkt der Welt um 80 Prozent auf 30.000 Fahrzeuge steigern. Bis 2018 sollen dann 100.000 Infiniti-Wagen in China verkauft werden, mehr als die Hälfte davon aus Produktionsstätten vor Ort.

Die deutschen Hersteller dominieren bislang den Markt für Luxus-Autos in China. Nissan könnte bei seiner geplanten Aufholjagd davon profitieren, dass die Behörden in der Volksrepublik derzeit gegen Verschwendung in der Verwaltung vorgehen. Denn damit entsteht eine Nachfrage nach Oberklasse-Fahrzeugen von Marken, die bislang eher nicht den Status von Luxus-Karossen haben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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