In den USA inhaftierter Oliver S.
VW-Manager will sich schuldig bekennen

Er bezahlt den bisher höchsten Preis im Diesel-Skandal: Seit Januar sitzt der VW-Manager Oliver S. in den USA in Haft. Ihm werden Verstöße gegen US-Umweltgesetze vorgeworfen. Nun will er sich schuldig bekennen.
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Sein Verhaftungsfoto ging um die Welt. Der Volkswagen-Manager Oliver S. war Anfang des Jahres in den USA verhaftet worden, als er nach Florida in den Urlaub reiste. Seitdem sitzt der Mann in Untersuchungshaft. Am Dienstag erklärte ein Sprecher des zuständigen Bundesgerichts in Detroit, dass sich S. schuldig bekennen will. Das hätten Staatsanwälte und Anwälte dem Richter Sean Cox mitgeteilt.

Der Manager wird wegen Verschwörung und Verletzungen des Clean Air Act, dem US-Umweltgesetz, angeklagt. S. ist deutscher Staatsangehöriger und zahlt bisher den höchsten Preis im Diesel-Skandal von Diesel. Seine Aussagen könnten möglicherweise auch andere Manager weiter belasten.

Diese Woche war ursprünglich auch das Urteil zum VW-Ingenieur James L. erwartet worden. Die Urteilsverkündung war jedoch auf August vertagt worden. Offensichtlich erhofft sich das Gericht Oliver S. weitere Informationen, auch im Fall James L. Aufschluss geben würden. S. soll nun laut Gericht am 4. August in Detroit aussagen.

Katharina Kort
Katharina Kort
Handelsblatt / Korrespondentin

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