In Dubai legt Mitsubishi günstigstes Angebot vor
Japans Bahntechnik eröffnet Preiskampf

Die Erwartungen der Bahnindustrie in Deutschland, in den Golfstaaten groß ins Geschäft zu kommen, haben einen Dämpfer erhalten. Bei der Ausschreibung für ein Stadtschnellbahnsystem in Dubai liegen die Konsortien mit deutscher Beteiligung mit Abstand hinter dem Angebot eines japanisch-türkischen Konsortiums.

ek DÜSSELDORF. Presseberichten in der Golfregion zufolge hat die von Mitsubishi angeführte Gruppierung „Dubai Rapid Link“ mit 6,285 Mrd. Dirham (1,3 Mrd. Euro) das mit Abstand günstigste Paket präsentiert. Auf dem zweiten Platz, rund eine halbe Milliarde Euro teurer, liegt ein Konsortium mit Alstom und Bilfinger Berger. Noch mal geringfügig teurer ist das „Salsabeel“-Konsortium mit Siemens, Dywidag und der Bin Ladin Group. Den höchsten Preis forderte das Konsortium „Metro One“, bei dem Bombardier federführend ist, mit umgerechnet zwei Mrd. Euro.

Sprecher des Dubai-Light-Rail-Kommitees erklärten, dass trotz der Preisunterschiede noch alle Optionen offen seien. Der Zuschlag werde von den weiteren detaillierten Prüfungen der Angebote abhängig gemacht. In Deutschland hatte das Bahn-Bündnis „Allianz pro Schiene“ bereits frohlockt, dass im Zusammenhang mit der Reise von Bundeskanzler Schröder in die Golfstaaten deutsche Bahntechnik dort als Exportschlager entdeckt würde.

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