In Landeswährung gerechnet Umsatzsteigerung
Starker Euro belastet Siemens in China

Der starke Euro lässt das Umsatzplus des Technologiekonzerns Siemens auf dem chinesischen Markt schrumpfen. Auf Euro-Basis gerechnet sei der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr (bis Ende September) um sieben Prozent gesunken, teilte Siemens China am Montag mit.

HB PEKING. Auf Basis der Landeswährung Yuan sei der Umsatz jedoch um 8 % auf 30,1 Mrd. Yuan (etwa 3 Mrd. €) gestiegen. Der Euro erlebt seit Monten einen Höhenflug und hat gegenüber dem US-Dollar im vergangenen Jahr etwa 20 % an Wert gewonnen.

China sei ein attraktiver Markt mit großem Potenzial für das Unternehmen, erklärte der Chef von Siemens China, Ernst Behrens. Im weltweiten Geschäft des Unternehmens werde China künftig eine größere Rolle spielen. Siemens China sei profitabel, hieß es, nähere Angaben wurden jedoch nicht gemacht.

Siemens China wurde 1984 gegründet und beschäftigt rund 21 000 Mitarbeiter. Von dem weltweiten Umsatz des Siemens-Konzerns in Höhe von 84 Mrd. € im Geschäftsjahr 2002 flossen 3,6 Mrd. € aus dem China-Geschäft in die Unternehmenskasse. Am Montag traf Bundeskanzler Gerhard Schröder begleitet von einer Wirtschaftsdelegation in China ein, zu der auch Siemens-Chef Heinrich von Pierer gehört.

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