Industrie
BASF erwirbt SAN-Geschäft von Lanxess in Europa und Südamerika

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat das Styrolkunststoff-Geschäft (SAN/Styrol-Acrylnitril-Copolymer) von Lanxess in Europa und Südamerika erworben. Das Volumen des Geschäfts betrage etwa 14 000 Tonnen SAN pro Jahr, teilte die BASF am Mittwoch in Ludwigshafen mit.

dpa-afx LUDWIGSHAFEN. Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat das Styrolkunststoff-Geschäft (SAN/Styrol-Acrylnitril-Copolymer) von Lanxess in Europa und Südamerika erworben. Das Volumen des Geschäfts betrage etwa 14 000 Tonnen SAN pro Jahr, teilte die BASF am Mittwoch in Ludwigshafen mit. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Der Erwerb stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden.

Die Übernahme umfasst den Angaben zufolge die Übernahme der Kundenliste, von Lizenzen für Patente und Knowhow sowie der Produktvorräte. Die Vereinbarung sei weder mit einem Transfer von Produktionsstätten noch von Personal verbunden. Die BASF werde das erworbene Geschäft aus den vorhandenen Produktionskapazitäten am Standort Ludwigshafen bedienen, hieß es weiter.

Bereits heute gehört die BASF nach eigenen Angaben zu den führenden Anbietern von SAN-Kunststoffen, die vom Unternehmen unter dem Markennamen Luran® vermarktet werden.

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