Industrie
Corus verdient im ersten Quartal weniger

dpa-afx LONDON. Der britische Stahlkonzern Corus hat im ersten Quartal wegen der schwachen Nachfrage und anhaltenden Kostendrucks Ergebniseinbrüche verbucht. Der Vorsteuergewinn sei von 198 Mill. britischen Pfund vor einem Jahr auf 61 Mill. gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Überschuss sei von 166 Mill. auf 45 Mill. Pfund zurückgegangen.

Der Umsatz aus dem fortgeführten Geschäft fiel den Angaben zufolge um zwei Prozent auf 2,289 Mrd. Pfund. Das operative Ergebnis aus dem fortgeführten Geschäft erreichte 176 Mill. Pfund, enthielt aber eine einmalige Zuschreibung im Zusammenhang mit Pensionszahlungen von 96 Mill. Pfund. Im Vorjahreszeitraum hatte Corus ein operatives Ergebnis aus dem fortgeführten Geschäft von 218 Mill. Pfund erzielt.

PreiserhÖHungen

Der Stahlkonzern rechnet weltweit mit einer anhaltend guten Ausbalancierung von Nachfrage und Angebot. Eine Verbesserung bei der Kernnachfrage in Europa habe unterdessen im laufenden Quartal Preiserhöhungen zwischen fünf und sieben Prozent ermöglicht. Corus will die Preise im dritten Quartal noch einmal um sieben bis zwölf Prozent erhöhen.

Corus hielt sich bei der Bewertung der jüngsten Konsolidierungsbemühungen in der Stahlbranche zurück. Eine Unternehmenssprecherin wollte den Bieterwettstreit zwischen Mittal Steel und Severstal um den luxemburgischen Stahlkonzern Arcelor nicht kommentieren. Auch zu der Möglichkeit eines Angebots für Corus durch Mittal Steel, falls der Konkurrent beim Kampf um Arcelor den kürzeren zieht, wollte sie sich nicht äußern.

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