Industrie
Ersol und Solon profitieren im ersten Quartal von Solarboom

Die Solarunternehmen Ersol und Solon haben im Auftaktquartal von der anhaltend hohen Nachfrage nach Solormodulen profitiert. Für den weiteren Jahresverlauf zeigten sich die Gesellschaften am Mittwoch optimistisch und bestätigten ihre Prognosen.

dpa-afx BERLIN/ERFURT. Die Solarunternehmen Ersol und Solon haben im Auftaktquartal von der anhaltend hohen Nachfrage nach Solormodulen profitiert. Für den weiteren Jahresverlauf zeigten sich die Gesellschaften am Mittwoch optimistisch und bestätigten ihre Prognosen. Im ersten Quartal folgten Ersol und Solon dem allgemeinen Branchentrend und verbuchten deutliche Ergebniszuwächse.

Getragen wurde das Wachstum von den günstigen Förderbedingungen, von der auch andere Solarkonzerne profitieren. Hintergrund ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), in dem eine feste Vergütung für die Einspeisung von aus Sonne gewonnener Energie in das Stromnetz festgeschrieben ist. Experten rechnen für dieses Jahr mit einem Plus von über 20 Prozent, der auch von einem höheren Export getragen werden soll.

Ersol MIT Gewinnschub

Von den günstigen Wettbewerbsbedingungen profitiert auch die Ersol AG, die ihren Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) im ersten Quartal von 1,65 Mill. auf 3,36 Mill. Euro steigerte. Der Umsatz erhöhte sich um 123 Prozent auf 25,73 Mill. Euro und der Gewinn von 1,09 Mill. auf 2,06 Mill. Euro.

Der Solarzellen-Hersteller bestätigte seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Wegen der stetig ansteigenden Produktionsmengen erwartet Ersol im laufenden Quartal eine Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Jahresauftakt. Für das Gesamtjahr rechnen die Erfurter mit einem Umsatz zwischen 120 und 125 Mill. Euro und einem Ebit von 25 bis 30 Mill. Euro.

Solon

Die Berliner Solon verdreifachte ihr Ebit auf 4,3 Mill. Euro, während der Umsatz um 75 Prozent auf 50,9 Mill. Euro wuchs. Der Überschuss stieg von 0,9 Mill. auf 2,5 Mill. Euro. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz- und Ergebnisplus von über 50 Prozent.

Mit ihren Zuwachsraten können Ersol und Solon an den allgemeinen Branchentrend anknüpfen. Die beiden Schwergewichte Q-Cells und Solarworld verzeichneten zum Teil sogar ein noch höheres Wachstum. Von den fünf im TecDax notierten Solarfirmen wies nur die Hamburger Conergy im ersten Quartal einen Verlust aus, den das Unternehmen mit der Verschiebung von Projekten begründete.

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