Industrie-Service-Geschäft
Thyssen-Krupp verliert bei Verkaufsplänen keine Zeit

Der Stahlkonzern Thyssen-Krupp drückt beim geplanten Verkauf seines Geschäftsbereichs Industrie-Service aufs Tempo. Das Unternehmen will nach einem internen Schreiben bereits in einem halben Jahr einen Käufer haben.

agr/hz/mjh DÜSSELDORF. "Der Prozess soll kurzfristig starten und dürfte nach unserer gegenwärtigen Einschätzung innerhalb von sechs Monaten Klarheit über den neuen Eigentümer bringen", heißt es wörtlich. Ein Thyssen-Sprecher bestätigte die Informationen. Spartenchef Edwin Eichler kann sich damit auf einen raschen Verkauf einstellen. Die Baukonzerne Hochtief und Bilfinger Berger signalisierten gestern bereits grundsätzliches Interesse, zumindest an Teilen der Sparte. Auch Finanzinvestoren gelten als Kaufkandidaten.

Eine Schlüsselposition kommt den Gewerkschaften zu: Die Arbeitnehmer-Vertreter im Aufsichtsrat sollen am Auswahlprozess "zeitnah und umfassend beteiligt" werden. Für die Belegschaftsvertreter kämen nur Erwerber in Betracht, die ein Höchstmaß an Beschäftigungssicherung sowie soziale Arbeitsbedingungen gewährleisteten, sagte Thomas Klebe, stellvertretender Aufsichtsratschef von Thyssen-Krupp Services, dem Handelsblatt.

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