Industriegase-Hersteller
Schwellenländer schieben Air Liquide an

Stockende Geschäfte in Westeuropa und Japan können Industriegase-Riesen Air Liquide nichts anhaben. Das Wachstum in den Schwellenländern beschert den Franzosen sogar ein gutes Umsatzplus. Auch der Aktienkurs klettert.
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ParisRobuste Geschäfte in den Schwellenländern halten den weltgrößten Industriegase-Hersteller Air Liquide auf Kurs. Nach einem im Rahmen der Erwartungen liegenden Umsatzanstieg im abgelaufenen Vierteljahr bekräftigte der französische Rivale des Münchner Linde-Konzerns am Donnerstag seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr. Demzufolge soll ein Nettogewinn über Vorjahresniveau erzielt werden. Stagnierende Geschäfte im krisengeplagten Westeuropa sowie in Japan kann Air Liquide in Wachstumsmärkten ausgleichen.

Das Management nannte hier insbesondere China, Russland, Polen und die Türkei. Der Konzern profitiert davon, dass in den aufstrebenden Volkswirtschaften rasant expandierende Unternehmen aus Stahl-, Chemie- und Glasbranche einen enormen Bedarf an Industriegasen haben. Im dritten Quartal legte der Konzernumsatz um 5,7 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro zu. Die Air-Liquide-Aktie startete im Pariser Handel mit einem Kursplus von 1,3 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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