Industriegase
Linde passt sich der Krise an

Trotz Umsatz- und Gewinnrückgang verbreitet Linde-Chef Wolfgang Reitzle Optimismus. Der Industriegas-Hersteller halte sich ordentlich - und wird die Kapazitäten anpassen. Denn eine Erholung ist noch nicht in Sicht.

HB MÜNCHEN. Der Industriegase-Hersteller Linde erwartet nach einem Umsatz- und Gewinnrückgang im ersten Quartal auch ein niedrigeres Jahresergebnis. Vorstandschef Wolfgang Reitzle sagte in München: "Wir halten uns noch vergleichsweise ordentlich, wenngleich auch wir deutliche Nachfragerückgänge spüren."

Der Konzernumsatz sank im ersten Quartal um 7,6 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis fiel um 10,6 Prozent auf 538 Mio. Euro. Der Gewinn nach Steuern brach von 172 auf 128 Mio. Euro ein, wobei allerdings Veräußerungsgewinne im Vorjahr das Bild verzerrten.

"Eine rasche Erholung ist derzeit nicht in Sicht", sagte Reitzle. Deshalb habe Linde begonnen, seine Kapazitäten in einigen Bereichen und Regionen anzupassen. Damit sollen die Kosten in den kommenden vier Jahren um 650 bis 800 Mio. Euro gesenkt werden. Ein Konzernergebnis auf Vorjahresniveau sei unwahrscheinlicher geworden. "Aus heutiger Sicht müssen wir einen Rückgang einkalkulieren", sagte Reitzle.

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