Industriekonzern
RHI steigert mit Preiserhöhungen die Rendite

Bei seinem Plan, die Rendite zu verbessern, kommt der Industriekonzern gut voran. Das soll auch im weiteren Verlauf des Jahres so weitergehen. Gestützt wird die Entwicklung vor allem von Preiserhöhungen.
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WienDer österreichische Industriekonzern RHI kommt bei der vom neuen Firmenchef Franz Struzl angestrebten Verbesserung der Rendite voran. Im ersten Quartal stieg die operative Marge angesichts von Preiserhöhungen auf 7,7 von 7,1 Prozent im Vorjahreszeitraum, wie RHI am Dienstag mitteilte. Im laufenden zweiten Quartal werde sie - wie auch im Gesamtjahr - weiter zulegen.

RHI beliefert Stahl- und Zement-Hersteller mit Schmelzwannen und Gießpfannen. Hauptkunden sind die großen Stahlerzeuger. An sie konnte der Konzern zuletzt einen großen Teil der gestiegenen Herstellungskosten weitergeben. Der Umsatz legte im ersten Quartal um knapp sechs Prozent auf 437 Millionen Euro zu, während unter dem Strich ein um 75 Prozent höherer Gewinn von 32 Millionen Euro stand. Auch hier wirkten sich die höheren Preise positiv aus.

Der seit vergangenem Jahr amtierende Struzl fasst bei RHI mittelfristig bei einem Umsatz von mehr als zwei Milliarden Euro zweistellige operative Renditen ins Auge. Erreichen will er das mit einem 20 Millionen Euro schweren Sparprogramm und der Übernahme weiterer Rohstofflieferanten, mit denen er die Abhängigkeit von RHI von den stark steigenden Magnesium- und Graphitpreisen verringern will. Die Firma benötigt zur Herstellung ihrer feuerfesten Steine und Mörtel unter anderem Magnesium und Dolomit. Vergangenes Jahr hat RHI bereits zwei Magnesiumproduzenten gekauft und die Kapazitäten in einem türkischen Rohstoffwerk ausgebaut. In Serbien will RHI nun weitere Magnesitminen kaufen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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