Inlandsgeschäft nach wie vor sehr verhalten
LKW-Produktion läuft auf Hochtouren

Dank einer starken Nachfrage aus dem Ausland lief die LKW-Produktion in Deutschland zum Jahresbeginn auf Hochtouren. Das Inlandsgeschäft blieb im Januar dagegen eher verhalten, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Montag in Frankfurt mitteilte.

HB FRANKFURT. Im Ausland seien vor allem schwere Nutzfahrzeuge über sechs Tonnen stark gefragt gewesen. Begünstigt habe diese Entwicklung ein allgemein hoher Ersatzbedarf und die steigende Nachfrage vor allem aus den neuen Ländern der Europäischen Union.

Die Lastwagen-Produktion sei insgesamt um 24 % auf 30 000 Einheiten gestiegen. Die Fertigung schwerer Nutzfahrzeuge wuchs zum gleichen Vorjahresmonat dabei sogar um 52 %. Ins Ausland lieferten die deutschen Hersteller 32 % mehr Lkw, insgesamt waren es 21 600. Bei schweren Lastwagen zog der Export gleich um 63 % auf 9 570 Einheiten an. Der positive Trend für die Branche, die schon im vergangenen Jahr deutlich besser abgeschnitten hat als die Autobauer, scheint sich fortzusetzen: Die Neubestellungen der ausländischen Kundschaft für leichte Lkw legten nach VDA-Zahlen um 25 % zu, für schwere Fahrzeuge um fünf Prozent.

Auf dem Heimatmarkt stagnierte der Absatz im Januar hingegen auf Vorjahresniveau. Der VDA bezifferte die Zahl der Neuzulassungen auf 19 950 Einheiten. Bei schweren Nutzfahrzeuge stand zwar ein Zulassungsplus von vier Prozent zu Buche, bei Lkw unter sechs Tonnen Nutzlast gingen die Verkaufszahlen allerdings um zwei Prozent zurück. Bei den Bestellungen sah es ebenso nicht berauschend aus: Von leichten Lkw orderte die Klientel drei Prozent weniger als im Vorjahr, bei schweren Nutzfahrzeugen ergab sich sogar ein Auftragsrückgang von elf Prozent.

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