Inlandsnachfrage bleibt Sorgenkind
Deutschland bei Werkzeugmaschinen Spitze

Deutschlands Werkzeugmaschinenbauer stehen zum dritten Mal in Folge an der Spitze der weltweiten Exportrangliste. Mit 23 Prozent Anteil an der Gesamtausfuhr führen die deutschen Unternehmen vor der Konkurrenz aus Japan, wie der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) am Mittwoch in Hannover mitteilte. Überhaupt blicken die meist mittelständischen Unternehmen der Branche trotz steigender Rohstoffpreise zuversichtlich in die Zukunft.

HB HANNOVER. Ein Grund für den Optimismus sei vor allem die stetig wachsende Nachfrage aus dem Ausland, sagte der Generalkommissar der Messe, Detlev Elsinghorst. Im ersten Halbjahr 2005 sei allein der Export der Branche um 13 Prozent auf fast 2,9 Milliarden Euro gewachsen. Die gesamte Produktion nahm von Januar bis Juni um neun Prozent auf 4,6 Milliarden Euro zu.

Sorgenkind der Branche ist die Inlandsnachfrage. Sie wuchs im ersten Halbjahr um drei Prozent. „Damit bleibt die Inlandsnachfrage deutlich hinter den Erwartungen zurück“, sagte Elsinghorst. Die Bestellungen aus dem Inland sanken zuletzt um rund acht Prozent. Dennoch bewege sich die gesamte Branche in einem „erfreulichen konjunkturellem Umfeld“. Das spiegelten auch die Beschäftigtenzahlen wider, die mit rund 65 000 im ersten Halbjahr etwa auf Vorjahresniveau blieben.

Weltweit wird der Werkzeugmaschinenbau in diesem Jahr nach Einschätzung des VDW um acht Prozent zulegen. Für die deutschen Hersteller ist China weiterhin der wichtigste Exportmarkt - mit großem Abstand vor den USA und den westeuropäischen Ländern. Bei den deutschen Herstellern sank allerdings in den ersten sieben Monaten des Jahres der Auftragseingang um zwei Prozent. Das liege am hohen Wachstum von fast 20 % im Vorjahr, erklärte Elsinghorst die weniger gut gefüllten Auftragsbücher. Er sei aber zuversichtlich, dass von der EMO positive Impulse ausgingen.

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