Insgesamt 16 Interessenten
Eon und RWE würden gerne AKW in Rumänien bauen

Die Energiekonzerne Eon und RWE sind daran interessiert, sich am Bau von zwei Reaktoren im rumänischen Atomkraftwerk Cernavoda zu beteiligen.

HB BUKAREST. Insgesamt 16 Interessenten hätten Absichtserklärungen beim rumänischen AKW-Betreiber Nuclearelectrica hinterlegt, meldete die Nachrichtenagentur Mediafax am Freitag. Für den geplanten Reaktoren-Bau will Rumänien eine gemischte Gesellschaft mit Privatkapital gründen, in der der rumänische Staat über Nuclearelectrica vertreten sein und keiner der Investoren die Mehrheit haben soll.

Bis Ende Juli sollen aus den 16 Angeboten vier oder fünf Investoren für die Gesellschaft ausgewählt werden, die im Oktober gegründet werden soll. Die Gesellschaft soll ein Startkapital von 650 Millionen Euro haben, das etwa 30 Prozent der auf 2,2 Milliarden Euro veranschlagten Projektkosten deckt. Die restlichen 70 Prozent würden durch Darlehen finanziert, hieß es. Baustart könnte Anfang 2008 sein.

Absichtserklärungen hinterlegt haben außer Eon und RWE unter anderem Electrabel (Belgien), ENEL (Italien), KHNP (Südkorea) und Iberdrola (Spanien) sowie ein Konsortium gebildet aus Ansaldo (Italien) und AECL (Kanada), das bereits an dem Bau der ersten beiden Reaktoren im AKW Cernavoda beteiligt war. Dort produziert zur Zeit ein Reaktor mit einer installierten Leistung von 700 Megawatt rund 10 Prozent des Strombedarfs des Landes.

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