Inside: Märklin
Auf neuen Gleisen

Die einstige Vielfalt der Modelleisenbahn-Hersteller gehört längst vergangenen Tagen an, viele Firmen mussten Konkurs anmelden. Nun soll die Modellbahnbranche, allen voran die Firma Märklin, wieder auf Vordermann gebracht werden. Doch ihre Zukunft ist weiter ungewiss.

MÜNCHEN. Die meisten Modellbahnfreunde werden sich noch an früher erinnern. Da gab es Märklin und LGB, Fleischmann, Trix und Rocco und noch eine Hand voll anderer Marken. Jede Firma hatte ihre Fans und die einzige Überraschung im Jahr war der Katalog mit den Neuheiten.

Diese sorglosen Zeiten sind längst vorbei. In den vergangenen Jahren mussten die Hobbyeisenbahner zittern, ob es im Herbst überhaupt noch einen Katalog mit all den schönen Lokomotiven geben würde. Denn vielen Modellbahnherstellern stand das Wasser bis zum Hals. Zwei Gründe waren dafür ursächlich: Einerseits konnten sich immer weniger Kunden für die teuren Lokomotiven und Waggons begeistern. Andererseits war die Produktion enorm aufwendig und trieb die Kosten in die Höhe.

Von der alten Herrlichkeit ist deshalb wenig geblieben. Rocco und LGB gingen pleite, bei Märklin stiegen Finanzinvestoren ein. Ausgerechnet die Heuschrecken machen sich jetzt aber daran, die Modellbahnbranche wieder auf eine solide Basis stellen. Unter dem Dach von Märklin baut die Beteiligungsgesellschaft Kingsbridge gerade ein kleines Modellbahn-Imperium auf.

Bereits vor Monaten übernahmen die Briten die Reste des traditionsreichen Nürnberger Großbahnherstellers LGB, zuletzt haben sie auch den kleinen schwäbischen Produzenten Hübner gekauft. Trix gehört den Schwaben bereits seit einigen Jahren. Der bekannteste und mit Abstand größte Modellbahnhersteller der Welt hat damit jetzt so viele Marken im Portfolio wie kein anderer Anbieter in der Branche.

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