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GM könnte bald Macht bei Peugeot übernehmen

Peugeot braucht Geld, viel und dringend. Um der misslichen Lage zu entkommen, würde die Gründerfamilie sogar ihre Macht an GM abgeben, sagen Insider. Erhält GM den Zuschlag, würde sich ein Radikalumbau vollziehen.
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London/ParisDer angeschlagene Autobauer PSA Peugeot Citroen steht Insidern zufolge möglicherweise vor einem Machtwechsel und der Wiederaufnahme der Verhandlungen über eine engere Kooperation mit der Opel-Mutter GM. Die Gründerfamilie von Peugeot sei bereit, die Kontrolle über das Unternehmen abzugeben, hieß es am Donnerstag von mit den Vorgängen vertrauten Personen. Dazu wolle der französische Konzern die Gespräche mit General Motors (GM) aus den USA wieder aufnehmen. Die Unternehmen wollten sich nicht dazu äußern.

Einer der Knackpunkte ist den Insidern zufolge die Notwendigkeit einer massiven Finanzspritze für Peugeot. Außerdem dürften radikale Sparpläne bei Opel und Peugeot, auf die es hinauslaufen würde, auf erbitterten Widerstand in der Politik stoßen. Deutschland und Frankreich wollen weitere Werksschließungen und Stellenstreichungen nach Möglichkeit verhindern.

GM und Peugeot leiden angesichts der hartnäckigen Rezession in der Euro-Zone massiv unter den Absatzeinbrüchen im europäischen Auto-Markt. Opel kämpfe wie Peugeot mit Überkapazitäten, für die es keine Käufer gebe, sagte einer der mit den Gesprächen vertrauten Personen. Deswegen würden die Franzosen GM zu überreden versuchen, Opel und Peugeot zu fusionieren. „Die Peugeot-Familie hat jetzt akzeptiert, dass sie die Kontrolle verlieren wird.“

Die Familie hatte das Unternehmen 1810 als Kaffee-Fabrik gegründet, besitzt heute noch ein Paket von 25,4 Prozent, kontrolliert aber gut 38 Prozent der Stimmrechte. Seit der jüngsten Krise, die vor allem Massen-Hersteller wie eben Peugeot, Citroen oder Opel in Mitleidenschaft zieht, geht es aber auch um die Existenz. Der Markt wird dieses Jahr wohl das sechste Jahr in Folge schrumpfen.

Der Absatz ist auf dem niedrigsten Stand seit zwei Jahrzehnten. Schuld daran ist vor allem die Rezession in Italien, Spanien und anderen Euro-Krisenländern. Premium-Hersteller wie BMW oder Audi geht es dagegen wesentlich besser, weil sie mit Exporten in die USA und China viel Geld verdienen.

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  • Richtig,
    GM- Assetts gehören auf dem europäischen Kontinent enteignet - da ohnehin von den über dem Jordan geschickten Altaktionären erschlichen - und Opel mit Peugeot-Citroen zusammengeführt.
    Peugeots solide, Citroens inovative und Opels bodenständige Vergangenheit wären zusammen mit Saab´s elitärem Erbe ein echtes Highlight europäischer Autobaukunst.
    Fehlt nur noch ein Manager, der das zusammenzimmern kann, ein deutscher Marchionne.
    Nur: wo ist sower mit Eiern in Deutschen Landen noch zu finden ???

  • "GM + Peugeot = GM + Opel". Wenn man GM aus der Gleichung rauskürzt bleibt Peugeot = Opel übrig. Das Thema heisst Rosinenpicken und den unprofitablem Müll aussondern. Dazu liebt GM noch Staatshilfen, weil sie alleine garnicht könnten... sollten lieber eine Viagra Fabrik kaufen gehen die Amis!

  • Kein (US oder nicht) Industrial wird signifikant in Frankreich investieren -- ist Saint Maurice Taylor von Titan Tires schon vergessen? Wieder einmal eine Kampagne, mit der jemand, hier wohl die französische Regierung unter Druck gesetzt werden soll, Staatshilfe locker zu machen. Dahinter steckt wahrscheinlich die Familie, seht her, der böse große Amerikaner kriegt ein Drittel der Firma für eine Milliarde. Das ist bei der Burn Rate von PSA immer noch weggeschmissenes Geld. Never catch a falling knife.

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