Insolventer Solarbauer
Q-Cells-Eigner will weniger Stellen streichen

Beim insolventen Solarkonzern Q-Cells müssen nach der Übernahme durch die südkoreanische Hanwha-Gruppe weniger Mitarbeiter um ihren Job fürchten als bislang gedacht. Nur knapp 200 Angestellte sollen gekündigt werden.
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DüsseldorfBeim Solarkonzern Q-Cells werden nach seiner Übernahme durch die südkoreanische Hanwha-Gruppe weniger Arbeitsplätze als zunächst befürchtet abgebaut. Hanwha wolle über 1300 Q-Cells-Mitarbeiter übernehmen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Ende August war noch von nur rund 1250 Menschen die Rede gewesen. Damit werden nun insgesamt 199 Q-Cells-Beschäftigte gekündigt. Betriebsrat und Insolvenzverwalter haben sich für diese auf einen Sozialplan geeinigt. Der Vereinbarung zufolge können sie in eine Transfergesellschaft wechseln oder eine Abfindung erhalten.

Q-Cells hatte im April Insolvenz angemeldet. Ende August hatten die Gläubiger dann der südkoreanischen Hanwha-Gruppe den Zuschlag für das ostdeutsche Unternehmen gegeben.

Die mit Milliarden geförderte deutsche Solarbranche hat in den vergangenen Monaten infolge des erbitterten Preiskampfes mit den asiatischen Wettbewerben einen beispiellosen Niedergang erlebt. Rote Zahlen und Pleiten sind mittlerweile fast schon an der Tagesordnung.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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