Insolvenz
Fertighaushersteller Kampa steht vor der Pleite

Der Fertighausbauer Kampa steht vor der Pleite. Die Kampa AG habe ihre Zahlungen eingestellt, teilte das Unternehmen aus Minden am Mittwoch mit. Ein Insolvenzantrag sei in Vorbereitung.

HB MINDEN. Kampa hatte im Januar seine Verluste für das Jahr 2008 mit 23 bis 24 Mio. Euro angegeben. Die Zahl der Mitarbeiter liegt laut Kampa bei rund 800. Kampa war lange Deutschlands führender Hersteller von Fertighäusern.

Hauptaktionär des einstigen Familienunternehmens ist der Finanzinvestor PFH Holding. Die Gruppe wolle dem Fertighausbauer mit einer Eigenkapitalspritze in Höhe von zehn Mio. Euro sowie mit einem kurzfristigen Darlehen in Höhe von sieben Mio. Euro aus der Krise helfen, hatte es noch im Januar geheißen.

Noch im November 2008 hatte Kampa-Vorstandssprecher Markus Schreyögg angekündigt, sein Unternehmen sei für die Krise bestens gerüstet. Das Jahr 2009 sollte bei einem Umsatz von 200 Mio. Euro „deutlich positiv“ ausfallen, hatte er damals erklärt.

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