Insolvenz
Löhne bei TMD vorerst gesichert

Beim insolventen Bremsbeläge-Hersteller TMD Friction mit Hauptsitz in Leverkusen sind die Löhne und Gehälter der Beschäftigten bis Ende Februar gesichert. Nach Unternehmensangaben vom Freitag sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Frank Kebekus: "Erste Gespräche mit den Beteiligten, allen voran Kunden, Lieferanten und Banken verliefen positiv. Sie stehen zu TMD Friction."

HB KÖLN. Mehrere Investoren - sowohl strategische als auch aus dem Finanzbereich - hätten Interesse an einer Übernahme signalisiert. Das Unternehmen sei als Marktführer für Bremsbeläge international gut aufgestellt. Ergebnisse erwarte er allerdings nicht vor dem Frühjahr 2009. Er sehe Chancen, die Unternehmensgruppe als Ganzes zu verkaufen und dabei möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten.

"Wie jeder Zulieferer ist natürlich auch TMD Friction von der Situation der Automobilproduzenten abhängig", erläuterte Kebekus. "Wenn es bei denen wieder aufwärts geht, wird auch TMD profitieren." Der normale Betrieb laufe unverändert weiter. Die Produktion werde jedoch ­ wie schon vor Wochen beschlossen ­ über Weihnachten bis zum 5. Januar stillgelegt. TMD hatte am Montag Insolvenz angemeldet. Als Gründe dafür nannte der nach eigenen Angaben weltweit größte Bremsbeläge-Hersteller die Absatzkrise der Autoindustrie in Verbindung mit der Finanzmarktkrise.

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