Insolvenz
Schiesser-Betriebsrat fordert Staatshilfen

Eigentlich kann es nicht verwundern, wenn sich angesichts der aktuellen Diskussion rund um Opel immer mehr Unternehmen um Staatshilfe bemühen: Der Betriebsrat des insolventen Unterwäsche-Herstellers Schiesser fordert staatliche Hilfen auch für sein Unternehmen.

HB BERLIN. "Wir unternehmen derzeit große Anstrengungen, um unser Unternehmen zu retten. Da wäre eine Unterstützung der Politik ebenso angebracht wie im Fall von Opel", sagte Schiesser-Betriebsrat Hans-Dieter Schädler der "Berliner Zeitung" (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. "Die Frage ist in dieser Krise doch, wenn den Großen geholfen wird, warum denn nicht den Kleinen?", fügte Schädler hinzu.

Der Schiesser-Insolvenzverwalter sieht zwar gute Chancen auf eine Rettung des Textilunternehmens. Mit staatlicher Hilfe wäre es jedoch einfacher, erklärte Schädler. Das Traditionsunternehmen mit Sitz in Radolfzell am Bodensee hatte Anfang Februar Insolvenz angemeldet, nachdem der Schweizer Mehrheitsaktionär Hesta der 1875 gegründeten Firma den Geldhahn zugedreht hatte.

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