Insolvenzverwalter Bondi fordert 248 Millionen Euro
Parmalat klagt jetzt auch gegen CSFB

Die juristische Kampagne gegen Banken und Institutionen, die möglicherweise eine Rolle bei dem betrügerischen Bankrott von Parmalat gespielt haben, geht weiter: Nach den Klagen gegen die Citigroup, UBS, Deutsche Bank und die Wirtschaftsprüfer Deloitte&Touche sowie Grant Thornton verlangt der Insolvenzverwalter des Lebensmittelkonzerns, Enrico Bondi, nun von Credit Suisse First Boston (CSFB) die Rückzahlung von 248 Mill. Euro.

mab MAILAND. Laut Klageschrift, die bei einem Gericht in Parma eingereicht worden ist, soll die Investmentbank bestimmte Operationen durchgeführt haben, durch die Parmalat seine tatsächliche Finanzlage verschleiern konnte. Der Konzern war im Dezember 2003 unter einem Schuldenberg von 14 Mrd. Euro zusammengebrochen

Konkret verklagt Bondi die CSFB auf die Rückzahlung von Geldern, die der Investmentbank dank einer Bondemission Ende 2001 zugeflossen sind. Der Konkursverwalter behält sich weitere Schadensersatzforderungen vor. Beobachter halten es für wahrscheinlich, dass in den kommenden Tagen Klagen gegen die Bank of America, Morgan Stanley und die Fondsgesellschaft der Banca Intesa, Nextra, eingereicht werden.

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