Inszenierter Weltuntergang
GM empört Konkurrenz mit Super-Bowl-Werbung

Die Welt geht unter – und nur Kunden von General Motors überleben. Mit dieser Endzeitphantasie wirbt der US-Autohersteller beim Super-Bowl. Nicht nur Konkurrent Ford findet die Werbung geschmacklos.
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Der US-Autohersteller Ford ist verärgert über die Ausstrahlung eines Werbevideos des Konkurrenten General Motors (GM) während des Super Bowls. In dem während des Football-Finales am Sonntag ausgestrahlten Werbefilm überleben nur Fahrer des GM-Pickups „Chevrolet Silverado“ den Weltuntergang - nicht aber der Fahrer eines Fords. Der Spot, der trotz Einspruchs von Ford gesendet wurde, erregte viel Aufmerksamkeit bei dem Finale, das mit 111,3 Millionen Zuschauern die höchste Einschaltquote in der US-Fernsehgeschichte erzielte. 

„Wo ist Dave?“, fragt in dem Werbespot einer der Chevrolet-Fahrer, nachdem er sich mit seinem Wagen einen Weg durch eine völlig verwüstete Landschaft gebahnt hat. „Dave fuhr nicht den langlebigsten, verlässlichsten Laster auf der Straße. Dave fuhr einen Ford“, antwortet einer der anderen überlebenden GM-Fahrer. 

Ford erklärte empört, die Wagen seiner F-Serie seien seit 35 Jahren die meistverkauften Pickups in den USA. Ford habe die meisten Pickups mit mehr als 250.000 Kilometern auf der Straße, was die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit des Autos zeige.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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