Integration von Schering
Unternehmensvertrag zwischen Bayer und Schering in Kraft

Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der Schering AG und der Bayer-Tochter Dritte BV GmbH ist am vergangenen Freitag mit der Eintragung in das Handelsregister wirksam geworden.

HB LEVERKUSEN. Der Vertrag sei am 27. Oktober durch Eintragung in das Handelsregister wirksam geworden, teilte Bayer am Montagabend mit. In Kürze wolle der Konzern die Höhe des Abfindungsangebots an die noch verbliebenen Schering-Aktionäre bekannt geben.

Die Einzelheiten des nach dem Vertrag zu unterbreitenden Abfindungsangebots an die außenstehenden Schering-Aktionäre werden in Kürze bekannt gegeben. Ein Bayer-Sprecher wollte sich zu Details nicht äußern. Die außerordentliche Hauptversammlung der Schering AG hatte am 13. September dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Bayer-Tochter zugestimmt.

Die Schering-Aktionäre billigten Mitte September zugleich eine Abfindung von 89 Euro. Für die genaue Höhe der Abfindung muss jedoch auch der Dreimonatsdurchschnittskurs zum Tag der Hauptversammlung berücksichtigt werden. Bayer hatte mit Hilfe weiterer Schering-Aktienkäufe kurz vor der Aktionärsversammlung die für einen Squeeze-Out erforderliche Grenze von 95 Prozent der Anteile erreicht.

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