"Interessante Akquisitionen" geplant
SKF überrascht mit starken Zahlen

Der schwedische Kugellager-Hersteller SKF hat am Dienstag Analysten mit einem deutlich über den Erwartungen liegenden Quartalsbericht überrascht.

hst STOCKHOLM. Der weltgrößte Hersteller von Roll- und Kugellagern gilt als gutes Barometer für die Konjunkturlage, da die Produkte des Unternehmens in nahezu allen Branchen benötigt werden.

Der Vorsteuergewinn stieg im dritten Quartal des Jahres auf 1,4 Mrd. Kronen (145 Mill. Euro) nach 1,1 Mrd. Kronen in der Vorjahresperiode. Der Umsatz zog auf 12,0 (11,2) Mrd. Kronen an. Besonders imponiert zeigten sich Analysten von der Betriebsmarge von 12,1 Prozent. „Das war ein gutes Ergebnis mit besonders starken Margen“, sagte Mats Liss, Analyst bei Swedbank in Stockholm.

Zur Freude der Experten zeichnete SKF-Chef Tom Johnstone auch ein positives Bild über die nahe Zukunft. Er erwarte auch im vierten Quartal eine starke Nachfrage in Europa. In Asien werde die Nachfrage nach SKF-Produkte sogar „deutlich höher“, in den USA „etwas höher“ sein. Der Kurs der SKF-Aktie stieg an der Börse in Stockholm zwischenzeitlich um 1,5 Prozent.

Johnstone kündigte für das kommende Jahr „mehrere interessante Akquisitionen“ an. Einzelheiten wollte er jedoch nicht nennen. In den vergangenen zwei Jahren hat SKF insgesamt sieben Unternehmen gekauft, unter ihnen die deutsche Willy Vogel AG, die Zentralschmiersysteme für Maschinen und Industrieanlagen herstellt.

Mit SKF hat der erste große Maschinebaukonzern sein Quartalsergebnis vorgelegt. In den kommenden Tagen folgen Atlas Copco und Sandvik. Experten befürchten, dass das Nachfragehoch erreicht sei. Um die Märkte positiv zu überraschen müssten die Unternehmen „extrem gute Zahlen“ vorlegen, wie es ein Analyst in Stockholm ausdrückte.

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