Interesse an Komponentenfertigung: Getriebehersteller prüft Kauf von VW-Werken

Interesse an Komponentenfertigung
Getriebehersteller prüft Kauf von VW-Werken

Der Getriebehersteller ZF Friedrichshafen ist an der Komponentenfertigung von Volkswagen interessiert. VW-Chef Pischetsrieder hatte vergangenen Freitag angekündigt, die Werke eventuell verkaufen zu wollen. Dort produziert VW unter anderem Achsen und Getriebe, was in das ZF-Portfolio passen würde.

mwb DÜSSELDORF. „Wir sind bisher davon ausgegangen, dass die Komponentenwerke nicht zum Verkauf stehen, wenn sich das aber ändern sollte, würden wir das prüfen“, bestätigte ein ZF-Sprecher eine Vorabmeldung der „WirtschaftsWoche“.

ZF-Chef Siegfried Goll hatte bislang immer generelles Interesse an Unternehmen geäußert, die in das Portfolio Antriebs- und Fahrwerkstechnik passen, sofern sie zum Verkauf stünden. Die letzte Großakquisition von ZF war die Übernahme des Autozulieferers Sachs im August 2001. VW-Vorstandschef Bernhard Pischetsrieder hatte am vergangenen Freitag die Neuordnung der Komponentenwerke angekündigt, in denen rund 30 000 VW-Mitarbeiter beschäftigt sind.

Ein Großteil der Werke müsste restrukturiert werden oder es werde ein Partner gesucht, hieß es in Konzernkreisen. VW produziert unter anderem Achsen und Getriebe, was zu ZF passen würde. ZF hob zuletzt für 2005 die Wachstumsprognose beim Umsatz von sieben auf neun Prozent an. Dadurch würde der Umsatz auf 10,9 Mrd. Euro steigen. In diesem Jahr ist ein Wachstum von drei Prozent geplant.

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