Interesse an Zukäufen in Japan
BASF stärkt Position in Asien

Während man sich in Europa auf nur noch schwaches Wachstum einrichtet, steht BASF in Asien vor einem Expansionsschub. Den entscheidenden Beitrag dazu wird zunächst der neue Chemiekomplex in Nanjing/China liefern.

FRANKFURT/M. Darüber hinaus befasst sich der Chemieriese aber auch mit ersten Überlegungen für weitere Projekte. „Natürlich denken wir auch über einen weiteren Ausbau unserer Position in China und Asien nach“, sagte dazu Vorstandsmitglied Andreas Kreimeyer im Gespräch mit dem Handelsblatt. Kreimeyer: „Konkrete Entscheidungen werden aber erst im Laufe der nächsten Jahre getroffen. Im Vordergrund steht zunächst das Ziel, die neuen Anlagen in Nanjing erfolgreich fertig zu stellen und profitabel zu betreiben.“

Das integrierte Chemiewerk in Nanjing umfasst zehn Einzelanlagen und ist damit eines der größten Projekte in der BASF-Geschichte. Nie zuvor hat der Konzern so viele Anlagen gleichzeitig in Betrieb genommen. Analysten rechnen mit Anlaufkosten in dreistelliger Millionenhöhe. Sie gehen indes davon aus, dass das Werk relativ schnell eine hohe Auslastung erreichen wird. Ab 2006 könne das Werk substanziell zum Gewinn von BASF beitragen, heißt es etwa in einer Analyse von Goldman Sachs. Grundlage für solche Prognosen ist das anhaltend starke Wachstum des chinesischen Chemiemarktes. Er wird sich nach Erwartung der BASF in den nächsten zehn Jahren auf 200 Mrd. Dollar verdoppeln.

Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund und angesichts von Vorlaufzeiten von sieben bis acht Jahren muss BASF nach Ansicht von Fachleuten schon bald die Weichen für den weiteren Ausbau stellen.

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