Internationale Investoren haben zugegriffen
BASF und Shell schließen Basell-Verkauf ab

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF und der Ölkonzern Shell haben den Verkauf ihres milliardenschweren Kunststoff-Joint-Ventures Basell an internationale Investoren abgeschlossen.

HB FRANKFURT. DDie Transaktion mit einem Verkaufspreis von 4,4 Mrd. € sei planmäßig abgeschlossen worden, teilte BASF am Montag mit. Käufer ist Nell Acquisition, eine Tochter der Holdinggesellschaft Access Industries. Die Kartellbehörden haben dem Deal bereits zugestimmt.

Der Chemiekonzern BASF und der Mineralölkonzern Shell hatten im Mai angekündigt, die ihnen zu gleichen Teilen gehörende Basell an ein von Access und der Investmentgesellschaft The Chatterjee Group (TCG) geführtes Konsortium zu verkaufen. Anfang Juli hatte sich TCG allerdings aus dem Käufer-Konsortium zurückgezogen, weswegen Analysten mit einer Verzögerung des Abschlusses gerechnet hatten. Den endgültigen Abschluss der Transaktion hatten BASF und Shell in der zweiten Jahreshälfte 2005 erwartet.

Die in den Niederlanden ansässige Basell ist der weltgrößte Hersteller von Polypropylen und Polyolefin-Produkten, die unter anderem in der Verpackungsindustrie, der Automobilbranche und im Konsumgüterbereich zum Einsatz kommen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Gesellschaft 6,7 Mrd. € Umsatz. Die von dem aus Russland stammenden Milliardär Len Blavatnik gegründete Access Industries investiert unter anderen in Öl-, Aluminium-, Kohle- und Telekommunikationsaktivitäten.

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