Industrie

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Interne Ermittlungen: Thyssen-Krupp untersucht dubiose Zahlungen im Baugeschäft

exklusivDer Industriekonzern Thyssen-Krupp nimmt die Geschäftspraktiken beim Tochterunternehmen GfT Bautechnik unter die Lupe. Im Zuge der Ermittlungen hat das Unternehmen sechs Mitarbeitern gekündigt.

Dubiose Zahlungen im Baugeschäft? Quelle: dapd
Dubiose Zahlungen im Baugeschäft? Quelle: dapd

DüsseldorfMitarbeiter von Thyssen-Krupp sollen Geschäfte in Osteuropa und Asien mit zweifelhaften Zahlungen angeschoben haben. Nach einem anonymen Hinweis aus den eigenen Reihen hat die Konzernrevision die Geschäftspraktiken bei seiner Tochter Thyssen-Krupp GfT Bautechnik überprüft und dabei dubiose Zahlungen in zweistelliger Millionenhöhe festgestellt, wie das Handelsblatt (Freitagausgabe) berichtet.

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Der Betrag setzt sich unter anderem zusammen aus Scheinrechnungen sowie Provisionen, für die im Gegenzug keine Leistungen erkennbar sein sollen. Auffällig sind Geschäfte unter anderem in Kasachstan, Usbekistan und China. Über die Ermittlungen wurde der Aufsichtsrat in der vergangenen Woche unterrichtet.

Die ganze Story zum Download Thyssen-Krupp droht der nächste Skandal

Eine weitere Tochter rückt wegen möglicher unsauberer Geschäftspraktiken in den Fokus.

Das Unternehmen bestätigte die internen Ermittlungen. Im Zuge dessen sei sechs Mitarbeitern gekündigt und die Behörden eingeschaltet worden, sagte ein Sprecher. Die Staatsanwaltschaft Essen ermittelt nach eigenen Angaben wegen des Verdachts der Untreue gegen die Ex-Beschäftigten.

Einer der gekündigten Manager wies die Vorwürfe vehement zurück. Versteckte Zahlungen und verschleierte Provisionen habe es nicht gegeben, sagte dessen Anwalt Peter Falk dem Handelsblatt. Der Manager klagt gegen seine Entlassung.

 

  • 30.11.2012, 08:13 UhrRuhrbaron_in_Spe

    Dubios erscheinen mir die hohen – direkten - Zusagen für Betriebsrenten.

    Sollte der Konzern insolvent werden, müssen andere ran.

    Bitte, bitte: Solidarität ja, aber im Gegenzug nur für solide wirtschaftende Konzerne und nicht auf dem Rücken Dritter.

    Wer sein Kerngeschäft nicht beherrscht, soll bitte abtreten.

    Krupp, das war es....

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