Interne Neuorganisation
Mitsubishi will schneller werden

Zuletzt plagten den japanischen Autobauer Mitsubishi Motors vor allem Vertuschungsskandale und Rückrufe. Damit soll Schluss sein: Mit einer neuen internen Organisation sollen die Entscheidungsprozesse beschleunigt werden.

HB TOKIO. Mit Wirkung vom kommenden Dienstag an soll die Anzahl der Abteilungen von 230 auf 131 reduziert werden, teilte der einzige defizitäre japanische Autohersteller am Dienstag mit. Ziel sei es, das Vertrauen der Verbraucher wieder zu erlangen. Hierzu wurde unter anderem eine Kommission zur Unternehmensethik gebildet, die vorwiegend aus externen Experten besteht.

Nach dem Rückruf hunderttausender Fahrzeuge in diesem Jahr sowie der Verhaftung früherer Manager von Mitsubishi Motors und der inzwischen ausgegliederten Nutzfahrzeugsparte Mitsubishi Fuso wegen tödlicher Unfälle kämpft der Daimler-Chrysler-Partner ums Überleben. Angesichts befürchteter Absatzeinbrüche im Inland verschärft Mitsubishi seine Sparmaßnahmen. Bis Ende des Geschäftsjahres 2005/06 (31. März) sollen weitere Kosten in Höhe von 72,6 Milliarden Yen (545 Mio Euro) eingespart werden, wie Mitsubishi kürzlich mitteilte.

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