Interview: Michael Hollmann
Brau und Brunnen auf Einkaufstour

Das letzte Jahr war kein gutes Jahr für die Deutschen Brauereien. Doch Krisenzeit ist Konsolidierungszeit. Der Getränkekonzern Brau und Brunnen mischt dabei kräftig mit.

HB Düsseldorf. Der Vorstandschef des Getränkekonzerns Brau und Brunnen (BuB), Michael Hollmann, hat eine Veräußerung von einzelnen Unternehmensteilen erstmals nicht mehr ausgeschlossen. Ungeachtet dessen befindet sich der mehrheitlich zur HVB gehörende Konzern aber auf Einkaufstour. Nach einer kleineren Übernahme zum Wochenbeginn stehen größere Akquisitionen nach den Worten Hollmanns kurz vor dem Abschluss.

„Wir wollen keine Zerschlagung des Konzerns und sehen angesichts des positiven Geschäftsverlaufes auch keinen Handlungsbedarf (für Veräußerungen). Aber man kann nie nie sagen“, sagte Hollmann am Dienstag in einem Gespräch mit Reuters. BuB stehe aber angesichts eines erfolgreichen Geschäftsjahres 2003 nicht unter Verkaufsdruck, sagte er mit Blick auf Pläne anderer Brauereien, Teile des Konzerns zu übernehmen. Sollte er aber den Eindruck gewinnen, dass die betreffende Gesellschaft „in sichere Hände“ gelange, sei ein Verkauf denkbar. „Derzeit ist dieser Fall aber sehr unwahrscheinlich“, fügte Hollmann unter Verweis auf den positiven Geschäftsverlauf des vergangenen Jahres an. „Operativ ist 2003 alles planmäßig verlaufen“. Damit signalisierte er, dass der Konzern 2003 entsprechend seiner Planungen erstmals nach Jahren wieder einen operativen Gewinn einfahren konnte.

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