Industrie
Interview mit dem Chef von Peugeot Citroen, Jean-Martin Folz

HB: Herr Folz, in wenigen Tagen eröffnet der Pariser Autosalon. Was erwarten Sie vom diesjährigen Branchentreffen?

Folz: Wir bei PSA haben sehr hohe Erwartungen, weil wir so viele neue Modelle und auch mehrere Konzeptautos vorstellen werden. Bei Peugeot sind das zum Beispiel der Peugeot 407 SW und der neue, mit einem V6-Dieselmotor ausgerüsteten Peugeot 607 sowie der neue Peugeot 1007 mit Schiebetüren. Bei Citroën der C4, eine neue Version des C5 und der C3 mit der neuen „Stop und Start“-Technologie. Als Studien werden wir unter anderem den 907 und einen kleinen Allradwagen mit Brennstoffzelle präsentieren. Das ist das umfangreichste Programm auf einer Messe, seit ich Chef bei PSA wurde.

HB: Bringt die Messe in Paris neuen Schwung in den schwachen Automarkt in Westeuropa?

Folz: Das will ich doch hoffen, aber sicher bin ich mir dessen nicht. Zuletzt wuchs der Markt bereinigt mit einem Plus von zwei Prozent ja praktisch gar nicht mehr. Besonders in Frankreich und Deutschland ist die Situation äußerst schwach.

HB: Sie rechnen also mit einer Stagnation in Westeuropa?

Folz: Ja, es gibt zwar einige positive, aber auch negative Zeichen. Deshalb sehe ich derzeit keinen Grund, diese Prognose zu ändern.

HB: Als sie die Halbjahresergebnisse vorstellten, haben Sie nicht ausgeschlossen, ihre Ergebnisprognose für 2004 zu erhöhen, weil das zweite Quartal überraschend gut war...

Folz: Ich war unter Druck von der Presse und den Analysten, die Prognose anzuheben, aber ich bleibe meiner Voraussage treu – mindestens bis ich Ende Oktober unsere Umsätze des dritten Quartals kenne. Noch ist es zu früh, darüber etwas sagen.

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