Investition in Standorte
Pfleiderer streicht 130 Arbeitsplätze

Der Möbel- und Bauzulieferer Pfleiderer streicht 130 Arbeitsplätze. Gleichzeitig investiert investiert das Unternehmen kräftig in deutsche Standorte. „Struktur- und Personalkosten verbessern“ nennt das Management die Maßnahmen.

dpa-afx NEUMARKT. An den Produktionsstandorten Arnsberg, Leutkirch, Nidda und Gschwend sollten in den Jahren 2007 bis 2009 rund 31 Mill. Euro investiert werden, teilte das Unternehmen am Freitag in Neumarkt mit. Das unter dem Begriff "Future BC West" stehende Konzept sei mit einer deutlichen Verbesserung der Struktur- und Personalkosten verbunden. Technikvorstand Robert Hopperdietzel erwartet, dass dadurch das operative Gewinnziel (Ebitda) des Konzerns auch an deutschen Produktionsstandorten nachhaltig erreicht wird.

Auch das Ziel für die Kapitalrendite (Roce) soll mit dem Programm erreicht werden. Die Geschäftsleitung will 10,5 Mill. Euro in eine neue kontinuierliche Laminatpresse sowie weitere Maßnahmen zur Verbesserung und Automatisierung des Materialflusses investieren.

Der Abbau von gut 130 Arbeitsplätzen bis Ende 2008 treffe alleine den Standort Arnsberg, wo derzeit rund 530 Mitarbeiter beschäftigt sind, sagte eine Pfleiderer-Sprecherin auf Nachfrage. Die von Vorstandschef Hans Overdiek Mitte 2006 genannte Zahl von 200 abzubauenden Stellen soll damit hinfällig sein. Wegen der erwarteten Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit sieht die Geschäftsleitung es nicht als notwendig an, einen "weiteren substanziellen Personalabbau" einzuleiten.

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