Investitionen
Autozulieferer ZF strebt nach neuen Rekorden

Der Autozulieferer ZF prescht weiter nach vorn. Nach der Vorlage guter Zahlen verkündete der Vorstand Investitionen in Höhe von 15 Milliarden Euro in diesem Jahr, allein in Deutschland entstehen 2.000 Jobs.
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FrankfurtDer Autozulieferer ZF Friedrichshafen will nach Rekordumsätzen im vergangenen Jahr weiter zulegen. 2012 sollen die Erlöse auf rund 17 Milliarden Euro anziehen, wie Vorstand Stefan Sommer heute ankündigte. Sommer übernimmt zum 1. Mai die Konzernführung.

Im vergangenen Jahr erhöhte Deutschlands Branchendritter hinter Bosch und Continental den Umsatz um ein Fünftel auf 15,5 Milliarden Euro. Operativ verdiente ZF 850 Millionen Euro, ein Viertel mehr als vor Jahresfrist. Das Umsatzwachstum habe auch 2011 weit über dem Branchendurchschnitt gelegen. Der scheidende Konzernchef Hans-Georg Härter sagte: „Wir konnten unsere internationale Marktposition vor allem mit neuen Kunden und dem Gewinn von Marktanteilen massiv stärken.“

Das größte Wachstum habe nach Jahren der Konsolidierung die Region Nordamerika verzeichnet, gefolgt von Europa, Südamerika und Asien. Vor allem in den Märkten für Arbeitsmaschinen, Nutzfahrzeugen und bei Pkw - besonders im Premiumsegment - hätten sich die Geschäfte positiv entwickelt. Auch für die kommenden Jahre hat ZF ehrgeizige Ziele: 2012 steckt das Unternehmen weltweit bis zu 1,5 Milliarden Euro in neue Werke und Produkte, bis Ende 2015 sollen sich die Investitionen auf rund fünf Milliarden Euro summieren. Die Mitarbeiterzahl soll Ende des Jahres bei 76.000 liegen. Das bedeutet 4.500 neue Jobs, davon 2.000 in Deutschland.

Der Rivale Conti hatte den Umsatz 2011 um 17 Prozent auf 30,5 Milliarden Euro hochgeschraubt und im Auftaktquartal des laufenden Jahres Erlöse und Betriebsgewinn kräftig gesteigert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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