Investitionen geplant
Berentzen will im Ausland wachsen

Um rund 25 Prozent ging der Gewinn des Getränkeherstellers vor Steuern und Zinsen im vergangenen Geschäftsjahr zurück. Nicht zuletzt lag das an großvolumigen Investitionen im Ausland, wo Berentzen seine Zukunft sieht.
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HaselünneEin schwieriger deutscher Spirituosenmarkt und Auslandsinvestitionen haben den Gewinn des Getränkeherstellers Berentzen schmelzen lassen. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, sank der Gewinn vor Steuern und Zinsen um ein Viertel von 10,2 auf 7,5 Millionen Euro. Die Gesamterlöse der Berentzen-Gruppe ohne Branntweinsteuer schrumpften um 8,2 Prozent auf 145,9 Millionen Euro.

Vor diesem Hintergrund des schwachen deutschen Markts sei das Ziel, den Spirituosenumsatz im Ausland mittel- bis langfristig von derzeit 22 Prozent auf 50 Prozent zu steigern. Daher sei im vergangenen Jahr das Auslandsgeschäft in China und Indien ausgebaut worden. In der Türkei wurde eine konzerneigene Tochtergesellschaft gegründet. Diese Strategie habe auch Auswirkungen aufs Betriebsergebnis. „Wenn wir in diese Länder gehen, dann zahlen wir nicht Hunderttausend dafür, sondern es sind in der Regel siebenstellige Investitionen, und zwar pro Land“, sagte der Berentzen-Vorstandsvorsitzende Stefan Blaschak.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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