Investoren begrüßen den Vorstoß
Shell prüft einfachere Führungsstruktur

Der weltweit drittgrößte Ölkonzern Royal Dutch/ Shell will seine Management-Strukturen vereinfachen. Beabsichtigt ist, dass Investoren dadurch ihr Vertrauen in die Unternehmensführung regenerieren können. Dieses hatte Shell durch die mehrmalige Korrektur seiner als sicher geltenden weltweiten Öl- und Gasreserven verloren.

HB LONDON. Die britisch-niederländische Gruppe teilte am Donnerstag in London mit, im November würden die Ergebnisse einer Studie zur Unternehmensführung bekannt gegeben. Nachgedacht werde über die Zusammenlegung des britischen und des niederländischen Verwaltungsrates. Auch eine Abschaffung der Vorzugsaktien von Royal Dutch werde geprüft. Investoren begrüßten den Vorstoß.

„Unter anderem wird geprüft, ob ein Vorstandsvorsitzender (CEO) künftig an einen einheitlichen Verwaltungsrat berichtet“, erklärte Shell. Mögliche Änderungen bei der Führungsstruktur könnten nach der Hauptversammlung im kommenden Jahr in Kraft treten.

Gegenwärtig hat Shell zwei Verwaltungsräte, je einen für die Royal Dutch Petroleum Company mit Sitz in den Niederlanden und für die britische Shell Transport & Trading Company. Royal Dutch hält 60 Prozent des Gesamtkonzern und kann über seine Vorzugsaktien bisher bestimmte Entscheidungen blockieren.

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