Investorenkonferenz
Novartis: Mehr Geld für Aktienrückkäufe

Der schweizerische Pharmakonzern Novartis AG will künftig bis zu 100 Prozent des freien Cash-Flow nach Dividendenzahlung und Akquisitionskosten für Aktienrückkäufe verwenden. Das kündigte Novartis-CEO Daniel Vasella bei einer Investorenkonferenz an. Bisher hatte das Unternehmen lediglich bis zu 50 Prozent seines freien Cash-Flow für Rückkäufe eingesetzt.

HB ZÜRICH. Anfang 2007 hatte das in Basel ansässige Unternehmens rund vier Mrd Dollar seines genehmigten Aktienrückkaufprogramms noch nicht ausgeschöpft. In den ersten sechs Monaten des Jahres hatte Novartis eigene Aktien für 0,8 Mrd Dollar erworben.

Für das laufende Jahr bestätigte Vasella, den Umsatz mit einer mittleren einstelligen Rate steigern zu wollen. Das Unternehmen hatte seine Umsatzprognose für 2007 bereits zweimal nach unten korrigiert. Ein Grund dafür ist die noch immer ausstehende US-Genehmigung für das Diabetes-Medikament Galvus, mit der schon Anfang des Jahres gerechnet worden war, die aber nun erst 2009 erneut beantragt werden soll.

Bei den verschreibungspflichtigen Medikamenten rechnet der CEO ab der zweiten Hälfte 2008 mit einem starken Umsatzwachstum. Im Zeitraum von 2008 bis 2011 soll das Umsatzwachstum mindestens 10 Prozent erreichen.

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