IPO
Heidelberg Pharma denkt an Börsengang

Der Spezialpharmahersteller Heidelberg Pharma rüstet sich für den Gang an die Börse. Schon 2007 könnte es soweit sein. Alles hängt von dem Testerfolg einer neu entwickelten Substanz ab.

HB FRANKFURT. Sollten Tests mit einer vom Unternehmen entwickelten Substanz erfolgreich verlaufen, könne ein Börsengang in Angriff genommen werden, sagte Vorstandschef Jan Schmidt-Brand der „Börsen-Zeitung“. Das dürfte frühestens im zweiten Halbjahr 2007 der Fall sein. Mehrheitsaktionär von Heidelberg Pharma ist SAP-Mitgründer Dietmar Hopp, der 85 Prozent der Anteile hält. Die restlichen Anteile liegen beim Management und bei Altinvestoren.

Heidelberg Pharma setzt auf eine Technologie, mit der hochgiftige Substanzen entschärft werden können. So sollen Wirkstoffe, die zwar gegen Erkrankungen helfen, gleichzeitig aber als Zellgift hohe Nebenwirkungen haben, für therapeutische Zwecke genutzt werden. Am weitesten fortgeschritten, in klinischer Phase II, ist der Wirkstoff Fosfluridine, der als Tablette gegen weißen Hautkrebs eingesetzt werden kann.

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