Jahresabschluss 2005: Strafen färben Seronos Bilanz rot

Jahresabschluss 2005
Strafen färben Seronos Bilanz rot

Der Biotechnologiekonzern Serono ist im abgelaufenen Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Grund war aber keineswegs ein schlecht laufendes Geschäft.

HB ZÜRICH. Serono hat im Jahr 2005 vor allem wegen hoher Straf- und Schadenersatzzahlungen in den USA einen Verlust von 106,1 Mill. Dollar verzeichnet nach 479,7 Mill. Dollar Gewinn im Vorjahr. Sonderkosten ausgeklammert betrug der Gewinn hingegen 565,3 Mill. Dollar und damit etwas besser als von Analysten erwartet und von Serono selbst in Aussicht gestellt.

Der Umsatz stieg im Jahr 2005 in Lokalwährungen um 4,5 Prozent auf 2,59 Mrd. Dollar und erreichte damit knapp Seronos eigenes Minimalziel. Die Produktverkäufe wuchsen um 6,7 Prozent auf 2,34 Mrd. Dollar. Im vierten Quartal stiegen die Produktverkäufe um 3,3 Prozent.

Für 2006 rechnet Serono mit einem hohen einstelligen prozentualen Wachstum der Produktverkäufe und einem Gewinn je Inhaberaktie zwischen 42 und 43,40 Dollar. 2005 betrug der Gewinn je Inhaberaktie vor Sonderposten 38,80 Dollar.

Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Gewinn vor Sonderposten von nur 547 Mill. Dollar gerechnet. Der Umsatz war auf leicht höhere 2,63 Mrd. Dollar geschätzt worden, wobei die Produktverkäufe mit etwas höheren 2,38 Mrd. Dollar erwartet wurden.

Serono will für 2005 eine Dividende von 10 Schweizer Franken je Inhaberaktie zahlen – um 11,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

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