Jahresabschluss
Rosenthal spart sich gesund

Dank eines Sparprogramms hat der Porzellanhersteller Rosenthal im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004/2005, das am 31. März endete, wieder Gewinn gemacht.

HB SELB. Der Konzernüberschuss betrug 7,2 Millionen Euro, teilte Rosenthal am Freitag mit. Im Jahr zuvor hatte es noch einen Fehlbetrag von 4,1 Millionen Euro gegeben. Der Umsatz sank dagegen von 188,3 auf 181,3 Millionen Euro. Dafür verantwortlich seien Währungseffekte sowie der Wegfall von Sondergeschäften. Vergleichbar liege der Umsatz auf Vorjahresniveau, hieß es.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Rosenthal auf dem deutschen Heimatmarkt, der die Hälfte zum Umsatz beiträgt, weiterhin nur eine verhaltene Entwicklung. Der Umsatz soll stabil gehalten werden. Mit Kostensenkungsprogrammen, weiterer Automatisierung und Vorratsabbau werde ein positives operatives Ergebnis angestrebt.

Die Zahl der Mitarbeiter sank zum Stichtag 31. März auf 2087 (Vorjahr: 2115), davon 1840 im Inland.

Rosenthal hatte gemeinsam mit dem irischen Mutterkonzern Waterford Wedgwood ein umfassendes Restrukturierungsprogramm aufgelegt. Die Bestände wurden von 65 auf 45 Millionen Euro zurückgefahren, die Verschuldung von 68 auf 35 Millionen Euro reduziert. Der mit der Restrukturierung verbundene Abbau von 165 Arbeitsplätzen soll bis Anfang 2007 abgeschlossen werden.

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