Jahresbericht
General Motors glaubt nicht mehr an sich

Der nur noch dank Staatshilfen überlebende US-Autobauer General Motors (GM) hat vor der eigenen Insolvenz gewarnt. Es bestünden grundsätzliche Zweifel, ob das Unternehmen fortgeführt werden könnte, sollte es nicht in der Lage sein, die Verluste zu beschränken und neue Barmittel zu generieren. Dieser Pessimismus hat vermutlich aber einen Hintergedanken

HB NEW YORK. Im bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Jahresbericht heißt es weiter: Es gebe keine Sicherheit, dass sich die weltweiten Automärkte erholten und es nicht zu einem weiteren deutlichen Abschwung kommen werde, so GM weiter. Der Automobilhersteller hat insgesamt bis zu 30 Mrd. Dollar an Staatskrediten beantragt, um die Krise zu überstehen.

In Deutschland sorgen derzeit die Probleme der GM-Tochter Opel für Schlagzeilen. Der deutsche Autobauer hat nach eigenen Angaben einen Finanzbedarf von rund sieben Mrd. Euro und strebt die Unabhängigkeit von GM an. Die Opel-Spitze führt derzeit Gespräche mit der Regierung über mögliche Staatshilfen in Höhe von 3,3 Mrd. Euro. Die schwedische GM-Tochter Saab hat bereits Insolvenz angemeldet.

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