Jahresbilanz
Areva verzettelt sich

Der Atomkonzern Areva der an mehreren Orten gleichzeitig aktiv ist, hat sich an seinen vielen Einsatzorte verzettelt und einen Gewinneinbruch verbucht. Unter anderem bietet Areva für den deutschen Windkraftanlagenbauer Repower.

HB PARIS. Grund seien Verzögerungen bei einem Kraftwerksprojekt in Finnland, teilte Areva am Donnerstag mit. Der Reingewinn sei um 38 Prozent auf 649 Mill. Euro zurückgegangen, erklärte das französische Unternehmen am Donnerstag. Damit übertraf Areva jedoch die Markterwartungen, die bei 469 Mill. Euro lagen. Für den Umsatz hatte der Konzern bereits ein Plus von 7,3 Prozent ausgewiesen.

Die Nachrichten wurden allerdings überschattet von den Schwierigkeiten beim finnischen Atommeiler Olkiluoto 3. Areva hatte erst kürzlich seine Offerte für die Hamburger Repower Systems aufgestockt. Allerdings zeigte sich der Windkraftanlagenbauer auch weiteren Avancen des überbotenen indischen Windturbinenherstellers Suzlon nicht abgeneigt.

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