Jahresbilanz
Mitsubishi Motors erreicht die Gewinnzone

Mitsubishi Motors hat erstmals seit vier Jahren wieder für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Nettogewinn eingefahren. Die lange Hungeperriode hatte sich der japanische Autobauer allerdings selbst eingebrockt.

HB TOKIO. Wie das Unternehmen am Donnerstag bekannt gab, fiel im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/2007 (31. März) ein Ertrag von 8,7 Mrd. Yen (rund 54 Mill. Euro) an. Im Vorjahr hatte der Autobauer, der sich inzwischen von einem Skandal um vertuschte Fahrzeugmängel erholt, noch einen Verlust von 92,2 Mrd. Yen verbucht. Der Umsatz stieg im Berichtsjahr dank des zum Dollar und Euro schwächeren Yen um 3,9 Prozent auf 2,2 Billionen Yen. Der globale Autoabsatz sank jedoch um 8,3 Prozent auf 1,2 Mill. Einheiten. Dazu trug der schwächelnde Heimatmarkt bei, wo der Absatz um 3,9 Prozent auf 247 000 Autos sank.

In Nordamerika setzte Mitsubishi 164 000 Autos ab, 5,1 Prozent mehr als im Vorjahr. In Europa legte der Absatz um 5,6 Prozent auf 282 000 Einheiten zu. Im laufenden Geschäftsjahr will Mitsubishi Motors den Nettogewinn auf 20 Mrd. Yen mehr als verdoppeln und den Umsatz um 10,3 Prozent auf 2,4 Billionen Yen erhöhen. Der globale Absatz soll um 7,4 Prozent auf 1,3 Mill. Einheiten zulegen.

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