Jahresprognose angehoben
Amgen übertrifft Erwartungen

Der weltgrößte Biotechnologiekonzern Amgen hat in seinem zweiten Geschäftsquartal dank starker Nachfrage nach seinen Anämie- und Arthritismitteln den Gewinn um 38 % gesteigert. Zugleich hob das Unternehmen die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr an.

HB THOUSAND OAKS. Der im kalifornischen Thousand Oaks ansässige Konzern teilte am Dienstag nach US-Börsenschluss mit, im abgeschlossenen Quartal sei ein Gewinn von einer Milliarde Dollar oder 82 Cent je Aktie verdient worden, nach 748 Mill. Dollar oder 57 Cent pro Anteilschein vor einem Jahr. Ohne Berücksichtigung von Einmalfaktoren habe der Gewinn 88 Cent je Dividendenpapier betragen. Analysten hatten auf dieser Basis im Schnitt mit 72 Cent gerechnet.

Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen nun mit einem Gewinn von 3,10 bis 3,10 Dollar. Bisher hatte Amgen mit 2,80 bis 2,90 Dollar gerechnet.

Beim Umsatz wurden die Markterwartungen ebenfalls übertroffen. Er stieg um 26 Prozent auf 3,1 Mrd. Dollar. Analysten hatten nur mit 2,997 Mrd. Dollar gerechnet. Getragen worden sei dieses Wachstum von Arenesp, einem Mittel gegen Blutarmut bei Krebs- und Nieren-Dialysepatienten. Allein der Umsatz dieses Medikaments habe um 36 % auf 837 Mill. Dollar zugenommen. Für 2005 hob Amgen seine Progose für das Umsatzwachstum an. Statt eines Anstiegs um zehn bis 15 Prozent sei nun mit einem Plus von 15 bis 20 Prozent zu rechnen, hieß es.

Amgen-Aktien legten im nachbörslichen Handel auf 72 Dollar zu. An der Nasdaq hatten die Papiere mit 70,52 Dollar geschlossen.

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