Jahresprognose angehoben
Deutz-Motoren sind gefragt

Der Kölner Motorenbauer Deutz hat ein hervorragendes erstes Halbjahr hinter sich. Nach den kräftigen Zuwächsen hat das Unternehmen sogleich seine Gesamtjahresprognose angehoben.

HB KÖLN. Die anhaltend gute Nachfrage aus Nordamerika und aus dem europäischen Ausland bescherten dem Konzern in den ersten sechs Monaten einen um 16 Prozent auf 818,4 Mill. Euro gestiegenen Auftragseingang. Die Zahl nannte das Unternehmen am Dienstag. Deutz verkaufte 108 932 Motoren, ein Plus von 13 Prozent. Der Umsatz legte binnen Jahresfrist um 3 Prozent auf 645 Mill. Euro zu. Das Ebit schnellte um 50 Prozent auf 34,1 Mill. Euro. Unter dem Strich erzielte Deutz einen Gewinn von 17,3 Mill. Euro, davon 13,4 Mill. Euro allein im zweiten Quartal.

„Wir erwarten für das zweite Halbjahr eine Fortsetzung der sehr guten Geschäftsentwicklung“, sagte Vorstandschef Gordon Riske. Demnach peilt der Kölner Konzern nun 2006 ein prozentual zweistelliges Umsatzplus an statt des bislang erwarteten Anstiegs von 3 bis 6 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) soll sich „spürbar“ verbessern. Bislang hatte Deutz nur einen Anstieg des Ebit versprochen. 2005 hatte Deutz bei einem Umsatz von 1,3 Mrd. Euro vor Steuern und Zinsen 62,5 Mill. Euro verdient.

2005 hatte Deutz 62,3 Mill. Euro Nettogewinn verbucht. Der Wert war aber im Wesentlichen durch einen Verkaufserlös von 67 Mill. Euro für das Marine-Motorengeschäft geprägt, das an die finnische Wärtsilä verkauft wurde.

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